Behandlungsmöglichkeiten

Die Wechseljahre gehören zum natürlichen Lebenszyklus aller Frauen, aber Wechseljahresbeschwerden lassen sich gut behandeln, auch und vor allem mit natürlichen Arzneien. Doch welche Therapie ist die beste für Sie und was können Sie selbst für sich tun? Phytopharmaka? Homöopathie? Oder Hormonersatztherapie?

Ein Überblick über mögliche Behandlungsformen und deren Vor- und Nachteile.

Homöopathische Mittel – sanft und effektiv

Im Gegensatz zu pflanzlichen oder chemischen Arzneien können homöopathische Mittel mit einigen entscheidenden Vorteilen punkten:

  • Die Homöopathie unterdrückt nicht die Symptome, sondern geht an die Ursache der Beschwerden.
  • Die Mittel wirken sanft, aber effektiv, sind gut verträglich und haben meist keine Wechselwirkungen.
  • Homöopathische Arzneimittel aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers und lindern so die Beschwerden.

Klimaktoplant – das homöopathische Kombimittel bei Wechseljahresbeschwerden

Die Beschwerden in den Wechseljahren sind vielfältig. Typische Symptome sind z. B.: Hitzewallungen, Schweißausbrüche, Schlafstörungen, depressive Verstimmung und innere Unruhe. Art und Ausprägung der Symptome sind bei jeder Frau anders. Die Wechseljahresbeschwerden können nur etwas lästig sein oder das alltägliche Leben stark beeinträchtigen.

Klimaktoplant ist eine Kombination aus verschiedenen homöopathischen Wirkstoffen, die sich in der Behandlung der Wechseljahresbeschwerden ideal ergänzen. Ihr Körper nutzt die Heilreize der homöopathischen Wirkstoffe, um die Selbstregulation zu unterstützen und sich so selbst zu helfen: Das ist sanfte, aber effektive Hilfe, um die Symptome  auf natürliche Weise zu lindern.

Klimaktoplant enthält folgende Wirkstoffe:

  • Cimicifuga (Traubensilberkerze): bei körperlichen und seelischen Wechseljahresbeschwerden, Hitzewallungen, Herzklopfen, innerer Unruhe, Schlafstörungen
  • Sepia (Sekret des Tintenfischs): bei Reizbarkeit oder Gleichgültigkeit, Erschöpfungszuständen, Ein- und Durchschlafstörungen.
  • Ignatia (Ignatiusbohne): bei Stimmungsschwankungen und innerer Unruhe, Kopfschmerzen
  • Sanguinaria (Blutwurz): bei Hitzewallungen mit anfallartigen Gesichtsrötungen, Herzklopfen und Kopfschmerzen

Kombiniert eingenommen, unterstützen sich diese Wirkstoffe gegenseitig in ihrer Wirkung. Klimaktoplant nehmen Sie am besten bereits mit Einsetzen der ersten Wechseljahresbeschwerden ein. Aufgrund seiner guten Verträglichkeit können Sie es so lange einnehmen, bis die Beschwerden abklingen und Ihr Körper sich an den veränderten Hormonhaushalt gewöhnt hat.

Neben homöopathischen Mitteln gibt es selbstverständlich noch weitere Ansätze, um die Symptome der Wechseljahre zu behandeln. Hier ein kleiner Überblick:

Tipp 1

Nehmen Sie das Mittel eine halbe Stunde vor oder nach einer Mahlzeit ein und lassen Sie es langsam im Mund zergehen. Die Aufnahme der Wirkstoffe erfolgt über die Mundschleimhaut, nicht über den Magen.

Tipp 2

Trinken Sie nicht gleich danach oder davor koffeinhaltige Getränke oder Alkohol. Diese verhindern, dass die Wirkstoffe effektiv von der Mundschleimhaut aufgenommen werden können.

Tipp 3

Vermeiden Sie während der Einnahme, starke Düfte einzuatmen, beispielsweise von Aromaölen. Diese würden die Wirkung beeinträchtigen.

Pflanzliche Präparate

Wenn Wechseljahresbeschwerden einsetzen, greifen viele Frauen gern zu pflanzlichen Präparaten, denn diese versprechen eine natürliche Linderung der Beschwerden ohne „Chemie“.
Dabei sind auch pflanzliche Arzneimittel nicht ohne Risiko. Sie können nicht nur Nebenwirkungen hervorrufen, sondern haben z. T. auch Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten. Das gilt sowohl für Phytopharmaka, die als pflanzliche Arzneimittel zugelassen sind, als auch für Nahrungsergänzungsmittel.

Die pflanzlichen Arzneimittel zur Behandlung von Wechseljahresbeschwerden enthalten oft sogenannte Phytohormone. Das sind pflanzliche Inhaltsstoffe, die im menschlichen Körper eine hormonelle Wirkung entfalten. Besonders beliebt sind hier Nahrungsergänzungsmittel mit Soja oder Rotklee, denn die darin enthaltenen Isoflavone sollen besonders gut wirken. Dabei ist die Datenlage für Frauen in den Wechseljahren unklar, sodass auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) Frauen mit bestimmten aktuellen oder in der Vorgeschichte bekannten östrogen-abhängigen (Krebs)Erkrankung die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln mit isolierten Isoflavonen nicht empfiehlt.

Auch Produkte mit Johanniskraut-Extrakt sollten nicht unkritisch eingenommen werden. Johanniskraut wirkt u.a. stimmungsaufhellend, als Nebenwirkung kann allerdings die Haut sehr lichtempfindlich werden. Zudem ist eine Beeinflussung der Wirkung blutverdünnender Mittel sowie der Pille möglich.

Bevor Sie zu einem pflanzlichen Mittel greifen – egal, ob aus der Apotheke oder der Drogerie – sollten Sie dies unbedingt mit Ihrem Arzt besprechen. Dabei geht es nicht nur um den Wirkstoff, sondern auch um die Dosierung.

Hormonersatztherapie – nicht ohne Risiko

Durch die tägliche Einnahme eines Hormonpräparats versprechen sich viele Frauen, dass ihre Wechseljahresbeschwerden sofort gelindert werden oder sogar ganz verschwinden. Das kann auch klappen – vor allem, wenn Sie direkt bei Eintritt in die Wechseljahre mit der Anwendung beginnen. Allerdings belegen zahlreiche Studien, dass die langfristige Einnahme künstlicher Hormone die Wahrscheinlichkeit, bestimmte Erkrankungen zu entwickeln, beeinflussen kann. Auch werden nicht alle Symptome durch eine Hormontherapie beeinflusst.

Beispielsweise belegen einige Studien, dass bei bestimmten Patientinnengruppen das Risiko für Brustkrebs steigen kann. Um hier das Risiko zu minimieren, sind verschiedene Faktoren zu berücksichtigen, wie z.B. die genaue Zusammensetzung des Medikaments und die Dauer der Anwendung.
Grundsätzlich sollten auch persönlichen Risikofaktoren – beispielsweise Lebensalter, Übergewicht oder Vorerkrankungen wie Bluthochdruck – berücksichtigt werden. Besprechen Sie sich ausführlich mit Ihrem Frauenarzt, um gemeinsam eine fundierte Entscheidung für oder gegen eine Hormonersatztherapie zu fällen.

Tipp
Tipp

Das können Sie zusätzlich tun, um die Beschwerden zu lindern

Wechseljahresbeschwerden zeigen sich bei jeder Frau anders, im Verlauf ändern sie sich auch in ihrer Intensität. Neben der Einnahme von Arzneimitteln können Sie auch ganz einfach selbst viel Gutes für sich tun, um besser durch diese Zeit des Umbruchs – das Klimakterium – zu kommen:

Einstellung ändern

Haben Sie Geduld und Nachsicht mit Ihrem Körper. In den Wechseljahren stellt sich der gesamte Hormonhaushalt um. Das braucht seine Zeit. Sie können sich sicher sein: Ihr Körper wird die Umstellung meistern. Schätzen Sie die Anpassungsleistung Ihres Körpers und helfen Sie ihm, soweit nötig und möglich.

Regelmäßig entspannen

Ihr Körper und Ihr Leben verändern sich. Natürlich erhöht das die innere Anspannung. Etwaige Schlafstörungen erschöpfen Sie noch mehr. Umso wichtiger ist es, dass Sie sich regelmäßig entspannen. Das gelingt zum Beispiel ganz einfach durch Spaziergänge an der frischen Luft. Oder probieren Sie einige Entspannungsmethoden aus. Yoga, Tai-Chi, Qi Gong, autogenes Training oder die Progressive Muskelentspannung nach Jakobson – sicher ist hier etwas dabei, das Sie effektiv entspannt und Ihnen Freude bereitet.

Schlafhygiene

Damit Sie auch während der Wechseljahre gut durch die Nacht kommen, sollten Sie Ihre Schlafumgebung möglichst optimal gestalten: Gehen Sie nur ins Bett, wenn Sie wirklich müde sind. Lesen Sie vor dem Schlafengehen – aber nicht auf dem Tablet oder dem Smartphone. Diese strahlen sogenanntes blaues Licht aus, das Sie tendenziell wach hält. Essen Sie vor dem Schlafengehen nicht zu schwer und verzichten Sie lieber auf Alkohol.

Weitere Tipps zu Entspannung und Ernährung in den Wechseljahren erhalten Sie in unserem Wechseljahre-Ratgeber.


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