Pichelsteiner Eintopf mit magerem Fleisch und viel Gemüse

Unser Rezept für Pichelsteiner Eintopf beweist, dass herzhafte Eintöpfe keineswegs schwer im Magen liegen müssen. Die Kombination aus magerem Fleisch und viel ballaststoffreichem Gemüse ist ideal für eine leichte und dennoch sättigende Mahlzeit. Kohl, Mohrrüben, Kartoffeln und Zwiebeln sorgen für reichlich Vitamine und Ballaststoffe. Fettarmes Rind- und Schweinefleisch bringen ordentlich Eiweiß, Eisen und verschiedene Mineralstoffe hinein.

Info
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Clever: Wer die doppelte Menge Pichelsteiner Eintopf zubereitet und eine Hälfte für später einfriert, spart Zeit und Energie: wie bei unserem Rezept, das 2 x 4 Portionen ergibt.

Benötigte Zutaten:

  • 500 Gramm festkochende Kartoffeln
  • 500 Gramm Mohrrüben
  • 300 g Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • ½ Kopf Wirsingkohl oder circa 500 Gramm Rosenkohl
  • 200 Gramm Kassler Braten, ohne Knochen
  • 200 Gramm mageres Rindergulasch
  • eine Prise Salz
  • eine Prise Pfeffer
  • je 2 Zweige Thymian, Rosmarin und Majoran
  • 2 EL Öl, zum Beispiel Rapsöl
  • 700 Milliliter Gemüsebrühe

Zubereitung:

Kartoffeln und Mohrrüben waschen, schälen und in Scheiben oder mundgerechte Stücke schneiden. Zwiebeln und Knoblauchzehen schälen und fein in Scheiben schneiden. Nun den Wirsingkohl von seinen äußeren Blättern befreien, danach putzen und waschen. Anschließend den Strunk entfernen und den Kohl in Streifen schneiden. – Bei der Verwendung von Rosenkohl diesen nur waschen und anschließend die Köpfe halbieren. Die Kräuter Thymian, Rosmarin und Majoran waschen und abtrocknen.

Das Fleisch in Würfel mit ungefähr 2 cm Kantenlänge schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Jetzt in einem ofenfesten, verschließbaren großen Topf oder Bräter das Öl erhitzen. Ist es heiß, das Fleisch darin portionsweise kräftig anbraten. Dabei mehrmals wenden beziehungsweise rühren. Vom Herd nehmen und das angebratene Fleisch kurz in eine Schüssel geben. Nun Fleisch und Gemüse in den Topf oder Bräter abwechselnd einschichten. Zwischendurch regelmäßig pfeffern und salzen. Die Kräuter bilden auf dem Eintopf die oberste Schicht. Nach dem Angießen der Gemüsebrühe den Inhalt zum Kochen bringen. Abschließend das Gericht auf der mittleren Schiene des vorgeheizten Backofens bei 175 °C (Umluft: 150 °C; Gas: Stufe 2) für 90 Minuten garen.

Insgesamt beträgt die Zubereitungszeit ungefähr 2 Stunden.

Tipp
Tipp

Nutzen Sie dieses Rezept als Inspiration für ähnliche Eintopf- und Suppen-Rezepte. Ihrer Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

So gelingt die Umstellung auf eine ballaststoffreiche Ernährung

Ballaststoffreiche Ernährung ist gesund. Wer jedoch bisher wenig solcher Lebensmittel in seiner täglichen Ernährung berücksichtigt hat, ist nicht daran gewöhnt. Die Umstellung auf eine Kost mit mehr ballaststoffhaltigen Lebensmitteln gelingt Ihnen am besten mit leichter verdaulichen Lebensmitteln wie Gemüse und Obst. Hülsenfrüchte und Getreide aus Vollkorn sollten Sie anfangs nur in geringeren Mengen essen. Hier sollten Sie erst allmählich die Menge steigern, damit sich Ihr Darm bei der Verdauung daran gewöhnen kann. Sonst riskieren Sie trotz gesunder Lebensmittel Magen-Darm-Beschwerden. Das Rezept für Pichelsteiner Eintopf ist wunderbar für den Umstieg auf eine gesunde Ernährung mit möglichst vielen ballaststoffreichen Lebensmitteln geeignet. Spezielle Kochbücher und das Internet halten hierfür zahlreiche Rezepte für jeden Geschmack bereit.

Was sind überhaupt Ballaststoffe?

Ballaststoffe sind unverdauliche Bestandteile von Nahrungsmitteln. Sie passieren den Magen-Darm-Trakt und werden unverwertet wieder ausgeschieden. Dennoch leisten sie einen wichtigen Beitrag für die Verdauung. Ballaststoffe reichern als Füllstoffe die Nahrungsmenge an. So machen sie beim Essen schneller satt. Sie regen die Darmtätigkeit an und binden Flüssigkeit. Ballaststoffe nehmen außerdem viele für den Organismus nicht verwertbare Stoffe auf und leiten sie aus dem Darm heraus. Obendrein unterstützt eine Ernährung mit hohem Ballaststoffgehalt beim Abnehmen und Gewichthalten. Es gibt also gleich mehrere gute Gründe, ballaststoffreich zu essen.

Welche Lebensmittel sind ballaststoffreich?

Bestimmte ballaststoffreiche Nahrungsmittel kennen Sie wahrscheinlich schon. Vollkornprodukte wie Vollkornbrot, Vollkornnudeln und Naturreis sowie Hülsenfrüchte sind als ballaststoffreiche Lebensmittel allgemein bekannt. Es gibt allerdings viele weitere Nahrungsmittel mit hohem Ballaststoffanteil, darunter Nüsse, Obst und Gemüse. Ballaststoffreiche Ernährung ist vielseitig und lecker dazu! Entsprechend groß ist die Auswahl an Rezepten mit ballaststoffreichen Lebensmitteln. Einen besonders hohen Anteil an Ballaststoffen enthalten unter den Gemüsesorten Kartoffeln, Möhren, Erbsen, Kohl, Fenchel und Brokkoli. Unter den Obstsorten enthalten vor allem die getrockneten Varianten viele Ballaststoffe: außer getrockneten Pflaumen noch Rosinen, Feigen und Datteln. Bei Frischobst liefern Äpfel, Birnen, Beeren und Granatäpfel einen guten Ballaststoffanteil. Neben den bekannten Hülsenfrüchten liefern Kichererbsen reichlich Ballaststoffe. Getreide können Sie hervorragend mit Weizenkleie oder Haferkleie sowie Leinsamen ergänzen.

Helfen Ballaststoffe in den Wechseljahren?

Viel Gemüse, Obst und Vollkornerzeugnisse sowie wenig Fleisch sind auch für die Ernährung in den Wechseljahren eine gute Strategie. Ein vegetarischer Ernährungsstil kann Wechseljahresbeschwerden lindern. Da viele Frauen während der Wechseljahre leichter an Gewicht zunehmen, sei hier nochmals an den günstigen Effekt der Ballaststoffe beim Abnehmen und Gewichthalten erinnert. Tägliche pflanzenbasierte, ballaststoffreiche Ernährung kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen. Die parallel zu Ballaststoffen in Pflanzenkost enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe mit beispielsweise wertvollen B-Vitaminen und weiteren Vitaminen sowie Mineralien und Spurenelementen versorgen den Körper effektiv. Das einer Osteoporose entgegenwirkende Kalzium liefern zwar besonders reichhaltig tierische Erzeugnisse. Unter den Obst- und Gemüsesorten enthalten vor allem Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Brombeeren, Himbeeren und Johannisbeeren viel Kalzium. Weitere gute Kalziumquellen mit hohem Ballaststoffanteil sind Sonnenblumenkerne, Sesam, Haselnüsse und Mohn.

Gelegentlich vertragen Frauen in den Wechseljahren Rohkost und Müsli nicht mehr so gut. Hier empfehlen sich dann bei schwacher Hitze gegartes Gemüse beziehungsweise sanft gegarte Haferflocken in Form von Porridge.

 

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