Karotten-Citrus-Shake

Volle Kraft voraus! Der Karotten-Citrus-Shake hat es wahrlich in sich: Das in Karotten reichlich vorhandene Provitamin A verwandelt der Körper in Vitamin A – gut für Augen und Haut. Das vor allem in Zitrusfrüchten enthaltene Vitamin C stärkt das Immunsystem für eine erhöhte Abwehrkraft während der Erkältungszeit und bei hohem Stressaufkommen. Den Power-Drink können Sie nach diesem Rezept leicht zu Hause zubereiten.

Das brauchen Sie für zwei Gläser:

  • 1 kleine Grapefruit
  • 2-3 kleine Orangen
  • 1 kleine Limette
  • 400 ml Karottensaft aus dem Biomarkt
  • 100 g Magerquark oder saure Sahne mit 10 % Fettgehalt
  • 2 Teelöffel Distelöl, am besten Färberdistelöl

Zubereitung:

Alle Zitrusfrüchte auspressen. Es sollten ungefähr 400 ml Saft herauskommen. Anschließend in einem hohen Gefäß den Zitronensaftmix mit Karottensaft, Magerquark beziehungsweise saurer Sahne sowie dem Distelöl mithilfe eines Stabmixers fein pürieren.

Karotten-Citrus-Shake kalt und möglichst sofort servieren. Steht der Drink länger, sammeln sich am Boden feste Stoffe. In dem Fall vor dem Genuss bitte umrühren.

Vitamin C: der Abwehr-Booster

Bereits Schulkinder wissen: Vitamin C stärkt die Abwehrkräfte. Vor allem Früchte wie Orangen, Zitronen, Grapefruits und Limetten sind reich an Vitamin C und ein regelrechter Booster fürs Immunsystem. Unter den Lebensmitteln werden gelegentlich auch Pampelmusen angeboten. Pampelmusen sind nichts anderes als die vertrauten Grapefruits. Der Begriff Pampelmuse ist nur aus der Mode gekommen.

Vitamin C kurbelt die Abwehrkräfte an. Da es sich hierbei um ein hitzeempfindliches Vitamin handelt, sollten Speisen und Getränke aus Zitrusfrüchten kalt genossen werden. Ein Klassiker ist allerdings die sogenannte „heiße Zitrone" im Winter. Der mit heißem Wasser aufgegossene Zitronensaft ist ein altes Hausmittel gegen Erkältungen. Viele Menschen schwören auf seine Wirkung und empfehlen den Trunk. Unrecht haben sie dabei trotzdem nicht. Wie kommt das? Ein Becher heißer Zitronensaft wird meistens weniger zur Vorbeugung, sondern erst bei eingetretener Erkältung getrunken. Seine Wirkung beruht nicht auf dem Vitamin C, sondern auf aus dem Becher aufsteigenden Dampf und eingeatmeten erhitzten ätherischen Ölen der Zitrusfrüchte, die den Schleimhäuten der Atmungsorgane guttun.

Vitamin-Shakes mit einem hohen Anteil von Zitrusfrüchten sind die optimale Alternative zur „heißen Zitrone", wenn sich die Wirkung von Vitamin C voll entfalten soll – auch schon zur Vorbeugung. Ebenso liefern ein leckerer Obstsalat, Fruchtjoghurts, Quarkspeisen und direkt nach dem Schälen verzehrte Früchte dem Körper wertvolles Vitamin C.

Wie steht es übrigens mit dem Verzehr der Schale von Früchten wie Orangen, Zitronen, Grapefruits oder Limetten? Antwort: In kleinen Mengen ist dagegen nichts einzuwenden. Schließlich ist englische Orangenmarmelade mit in Streifen geschnittenen Schalen von Orangen eine geschätzte Spezialität vieler Menschen. Auch Kuchen oder Bitterschokolade erhalten durch feingeschnittene Orangen-, Limetten- oder Zitronenschalen eine pikante Note. Mehr sollten Sie darin allerdings nicht sehen. Von einem besonders vitaminhaltigen Fruchtanteil oder gar einer Vollwerternährung kann bei der Verwendung der Schalen nicht gesprochen werden. Denken Sie bitte daran, in so einem Fall die Früchte vorher gründlich zu waschen.

Vitamin A: der Power-Stoff für Augen und Haut

Für ihren hohen Gehalt an Beta-Carotin sind Karotten beziehungsweise Möhren geradezu berühmt. Im Körper wird das mit der Nahrung aufgenommene Beta-Carotin hauptsächlich vom Darm in Vitamin A umgewandelt. Kennen Sie den humorvollen Beweis, wonach Möhren so gut für die Augen sind? Warum? Nun, haben Sie jemals ein Kaninchen mit Brille gesehen? Auch wenn diese Analyse von Probanden mit einem hohen Verzehr von Möhren wissenschaftlichen Kriterien kaum standhalten dürfte – Fakt ist: Ein reichlicher Genuss von Karotten oder Möhren hat positive Effekte auf Sehkraft und Hautbeschaffenheit. Vitamin A steigert das Zellwachstum und kann einer Sonnenallergie vorbeugen.

Karotten eignen sich vorzüglich als kalorienarme Knabbersticks für zwischendurch. Ebenfalls lecker und gesund ist Möhrensaft. An leckeren Rezepten mit Möhren für Rohkostsalate, Suppen, Eintöpfe oder Karotten als Beilage besteht kein Mangel. Selbst Süßes für die Kaffeetafel steuern Möhren bei: Möhrenkuchen.

Wichtig zu wissen bei der Karotte als Zutat oder Hauptakteur im Rezept: Bei Beta-Carotin und dem A-Vitamin handelt es sich um fettlösliche Vitamine. Das bedeutet, dass der Organismus des Menschen die Vitamine erst verwerten kann, wenn der Nahrung etwas Fett beigegeben wurde: ein wenig Butter, Sahne oder Speiseöl. Das ermöglicht nicht nur die Verwertung der Nährstoffe des Lebensmittels und beugt Vitamin-A-Mangel vor, sondern intensiviert außerdem den Geschmack der Karotten.

 

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